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Lord Reis

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1

Freitag, 29. November 2019, 22:55

Empfang des futunischen Ashantir

Handlung

nach einer kurzen Fahrt kommen die futunische Delegation und der pottyländische Außenminister am königlichen Schloss an, wo sie von der königlichen Sekretärin Silke Lingerschreib in Empfang genommen werden.
"Der König ist gleich soweit, bitte nehmen Sie doch so lange im Foyer Platz. Ich lasse Buttrick ein paar Getränke bringen."

Buttrick Schuh - Laufbursche des Königshauses - kommt nur wenige Augenblicke mit einem üppig gefüllten Getränkewagen wieder, auf dem sich neben dem pottyländischen Nationalgetränk, dem wildgurkenfreien Wildgurkenbier, noch Feuerwhiskey aus Gurkburg, Landford's Single Malt Whisky aus Gurkburg, diverse Alkoholika der Firma DOPE, die Hanflimo "Hellas" in verschiedenen Ausführungen, Wasser, Saft, Softdrinks, Kaffee und Tee befinden.



Na, dann nehmen wir doch noch einen Moment Platz, werter Ashantir.

Handlung

macht unauffällig ein Foto der geschenkten Weinflasche und schickt es an Lucy Auch, damit sie die Bedeutung dieses Geschenkes herausfindet

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("Ich habe nie behauptet, dass das Sinn ergeben muss!")

2

Samstag, 30. November 2019, 00:11

Handlung

Der Ashantir hat keinerlei Absichten, Platz zu nehmen und beäugt die Gegend kritisch. Dann setzt er ein Lächeln auf und nickt dem Reishaltigen zu:



Nun, wir werden wohl eine Weile warten müssen, bis alle Sekretäre, Übersetzer und Experten hier sind, denn ohne die geht es logischerweise nicht vorwärts. Mir ist zwar völlig schleierhaft, wieso Sie nichtmal für den Personenschutz Platz in ihrem gewaltigen Wagen hatten, aber so wird das Ganze deutlich länger dauern. Zur besseren Verständigung sind Dolmetscher dringend erforderlich.

Handlung

Der Ashantir spricht Pottyländisch akzentfrei und schwungvoll; es ist absolut unverständlich, wozu er einen Übersetzer benötigen sollte.



Und dann benötigen wir natürlich auch die Experten und die gesamten Dokumente. Selbst wenn wir die Zahl auf das Mindeste reduzieren würden, wären das ein sicherheitspolitischer Berater, zwei wirtschaftliche, ein wissenschaftlicher und ein linguistischer Experte sowie zwei weitere Sicherheitsbeamte aus Repräsentationsgründen.

Handlung

Er nimmt sich absichtlich ein wenig Saft und kein Alkohol und betrachtet geflissentlich die Tür, durch die sein Tross kommen müsste.

Ashantir der Futunischen Reiche
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3

Samstag, 30. November 2019, 12:10

Handlung

mit einem Lächeln, in das man am liebsten einen Backstein werfen würde, lauscht er den Ausführungen des Ashantir



Ja, vor allem Übersetzer sind dringend erforderlich. Das merke ich ja jetzt schon überdeutlich. Sie sprechen ja fast kein legasthenisch, da könnte es mit dem König Verständigungsprobleme geben.

Entschuldigen Sie die logistischen Unannehmlichkeiten. Die wären vermeidbar gewesen, wenn wir Bescheid gewusst hätten.

Doch darf ich meine Verwunderung über die Menge an Experten und Beratern ausdrücken, auf deren Anwesenheit Sie bestehen. Auch die Anwesenheit der Personenschützer kann ich bei einem freundschaftlichen Besuch und angesichts unserer langjährigen Beziehungen nicht ganz nachvollziehen. Ich meine - ich kann verstehen, dass diese Entourage in Dreibürgen für erforderlich erachtet wurde. Aber in Pottyland?

Und diese ganzen Berater und Experten... Wollen Sie den Eindruck erwecken, nicht die hinreichende Expertise zu beherrschen? Werter Ashantir, damit verkaufen Sie sich doch unter Wert.

Handlung

Demonstrativ trinkt er einen Schluck wildgurkenfreies Wildgurkenbier aus der Flasche



Ich schätze aber, dass Ihr Tross noch eintreffen dürfte, ehe der König uns in eines der vielen Zimmer bitten lassen wird.

Handlung

Er schaut, ob Silke bereits Anstalten macht, sie hineinzubitten. Er geht zu ihr und flüstert


Der Futune traut sich nicht alleine zum König ins Büro. Sag dem Sicherheitsteam Bescheid - Einschüchterungskulisse mit vielen Leuten können wir auch. Das mögen die.
Ist Stella heute im Dienst? Wir werden definitiv Klaus benötigen. Ich weiß nicht, ob die Futunen ihre Telefone regelmäßig desinfizieren.
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("Ich habe nie behauptet, dass das Sinn ergeben muss!")

4

Samstag, 30. November 2019, 13:54

Handlung

Yanshir greift ungeniert zu einem der Drogenbeutel und nimmt erstmal einen tiefen Zug, schließlich weiß er, welche davon suchterzeugend sind und welche einfach nur nur die Nerven beruhigen. In diesem seltsamen Staat hat man wohl noch nie etwas von Arbeitsteilung und Spezialisierungen gehört.



Wenn Sie meinen, dass es zu meinen Aufgaben gehört, welche Einzelteilfabrikation ein Solarkraftwerk hat, muss ich mir ernsthafte Sorgen um das hiesige Bildungssystem machen. Oder wie man eine Schildkrötenpopulation aufpäppelt. Oder wie man eine Gesellschaft aus dem Barbarentum in die Zivilisation führt. Ich glaube fast, Letzteres wäre aktuell dringend notwendig.

Handlung

Langsam zeigt die beruhigende Wirkung sich auf dem Gesicht des futunischen Allherrschers. Warum musste ausgerechnet er hierher und nicht sein Zwillingsbruder? Warum teilte man sich bitte das Amt und zog nicht immer den kürzeren, wenn es um die anstrengenderen der unfähigen Unzivilisierten ging? Das wäre doch mal eine nützliche Forschungsaufgabe.



Sagen Sie ruhig Ihrem König Bescheid und dann sollte Sie sich irgendwo festhalten; unsere Pläne sind von Sprengkraft.

Handlung

Für einen Moment wünscht er sich das wirklich - ob der Reis in lauter einzelne Reiskörner platzen würde?

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5

Samstag, 30. November 2019, 21:29

Handlung

lächelt milde



Und ich ging davon aus, das gehöre zum Grundwissen eines Ashantir. Schließlich wurden Sie ja schon von Geburt auf dahingehend ausgebildet.
Warum Sie mit uns über das Aufpäppeln von Schildkrötenpopulationen sprechen möchten, werde ich bestimmt noch herausfinden. Und von uns können Sie lernen, wie man eine schöne, schmackhafte Suppe aus ihnen macht, wenn das Aufpäppeln schief gegangen ist.

Handlung

bei dem Wort "Sprengkraft" fragt er sich, wo seine Feuerwerkskörper, die er eigentlich am königlichen Geburtstag feierlich entzünden wollte, geblieben sind. In diesem Moment schaut die Sekretärin des Königs besorgt auf ihr Mobiltelefon und flüstert dem Außenminister etwas ins Ohr



Wie? Ach, das ist heute? Na gut... ja, das verstehe ich. Da kann man wohl nichts machen.

Handlung

mit ernstem Gesicht wendet er sich wieder dem Gast zu



Der König ist krank. Sehr krank...
...vor Sorge um die Püdelwelpen, die vor kurzem zur Welt gekommen sind. Darum ist er gerade mit ihnen beim Tierarzt. Direkt im Anschluss findet ein wichtiger Friseurtermin statt, den er keinesfalls verpassen darf. Sie verstehen sicher, dass man als Staatsoberhaupt gewisse repräsentative Pflichten hat...
Handlung

er mustert die Frisur des Ashantir



...Naja, zumindest sieht man das in Pottyland so. Also unser König selbst. Wenn Futuna da anderer Ansicht ist, ist das vollkommen in Ordnung, schließlich sind wir kulturell ja unheimlich unterschiedlich.

Handlung

Nachdem er mit einem weiteren Schluck WGFWGB die Flasche leerte, fährt er fort



Nach dem Termin muss sich die königliche Frisur traditionell erst ein wenig legen. Er ist nie zufrieden, wenn er beim Friseur war. Immer meckert er - "Die Koteletten wieder viel zu kurz gemacht", "Meine Lieblingslocke! Das war meine Lieblingslocke!" oder "Er hat mir mein Ohr halb abgeschnitten!" - Naja, die weiteren Details will ich Ihnen ersparen.
Glücklicherweise läuft zum erwarteten Zeitpunkt seiner Rückkehr seine Lieblingsserie - Grodon aus dem Wildgruken-Gebrige, eine in legasthenisch gehaltene Serie über einen pelzigen Bergsteiger.

Lange Rede, kurzer Sinn: Er wird heute nicht zu uns stoßen können. Aber wir dürfen sein Besprechungszimmer benutzen. Sie haben also die Ehre eines Exklusivgesprächs mit dem einzigen Pottyhead, der zwei "Lord"-Titel, einen Haufen Fischstäbchen und ein Diplom in Psychopathie in sich vereint.

Handlung

In diesem Moment kommt ein Teil des Schlosspersonals ins Foyer, darunter die Gästebetreuerin Stella Artois, Telefondesinfizierer Klaus, die Personenschützerinnen Anna Glöckchen, Tanja Skodanka, Judith Ankles und Jessica Legs sowie Hannibal Redröm, der Gärtner, der unter dem RMF ("Resting Murder Face") leidet.



Ach wie nett, Gesellschaft :)

Handlung

schaut auf die Uhr



Ihr Tross wird doch nicht etwa im Stau stecken?
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("Ich habe nie behauptet, dass das Sinn ergeben muss!")

6

Samstag, 30. November 2019, 22:15

Handlung

Yanshir greift in die Tasche und stellt den Empfänger ein, dann streicht er die Haare über dem Ohr fort und enthüllt den Ohrstecker. Dann dreht er Reis und seinen kleinen Truppe von Hochstaplern demonstrativ den Rücken und beginnt auf Futunisch zu sprechen.



Simoff

Fall Reis kein Futunisch kann, einfach alles in Anführungszeichen missachten.



"Hier spricht der Ashantir, wo seid ihr im Moment? . . . In Ordnung . . . Könnt ihr die Person nicht einfach verschwinden lassen? . . . Alles klar, dann bis gleich."

Nun, mein Personal ist vor der Tür. Dann können wir ja anfangen, nicht wahr?

Handlung

Er deaktiviert die elektronischen Geräte.



Tja, traurig für Ihren König. Dann führen Sie uns mal in diesen Raum.
Ashantir der Futunischen Reiche
Shaikh von Banaba und Sha von Futuna

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yanshir al-banabi« (30. November 2019, 22:22)


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7

Samstag, 30. November 2019, 22:23

Handlung

Fragt sich, was da wohl gerade gesprochen wurde - er hatte immer vor, futunisch zu lernen, war dann aber doch anderweitig beschäftigt.



Sehr gerne.

Handlung

geht gemeinsam mit dem Personal und den Gästen in den Besprechungsraum. Dieser zeichnet sich durch einen Schreibtisch mit einer Newton'schen Waage - die still steht - und zwei oder mehreren "Arsch-mit-Ohren-Sesseln" aus.
Reis setzt sich auf einen der Sessel, links und rechts hinter ihm stehen Hannibal Redröm und Anna Glöckchen. Buttrick Schuh kommt mit dem Getränkewagen hinterher und reicht Reis, ohne dass dieser etwas sagt, einen Tumbler mit goldglänzendem Landford's Whisky. Er schwenkt ihn, betrachtet, wie die "Angel's Tears" sehr langsam den Glasrand herunterlaufen und freut sich.

Auf den anderen Sessel deutend sagt er lächelnd:



Setzen Sie sich, wenn Sie möchten. Und wenn Sie einen erfüllbaren Wunsch haben - nun, ich schätze mal, Sie würden ihn ohnehin äußern, egal ob ich Sie darauf jetzt hinweise oder nicht.
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("Ich habe nie behauptet, dass das Sinn ergeben muss!")

8

Samstag, 30. November 2019, 22:34

Handlung

Der Ashantir nickt zustimmend. Herein wird eine ältere Frau geführt, die nicht mehr so gut zu Fuß ist und nachdem sie nun auch noch mit einem Taxi fahren musste und nicht im gemütlichen Diplomatenwagen, ist sie schon ganz schön außer Atem.



Ich werde sicher nicht Platz nehmen, der ist dann wohl für Sufi Saraj reserviert, wenn es nicht für alle Plätze gibt. Ich weise nur schon einmal darauf hin, dass Sufi Karei . . .

Handlung

Er weist auf einen dicklichen, ziemlich stark schwitzenden Mann.



. . .nicht sehr lange stehen kann, weil das Wasser in seinen Beinen die Blutzufuhr abklemt.

Handlung

Er fragt sich, was für eine kranke Gesellschaft das hier ist, die offenbar nicht die Personen nach ihrer besten Eignung aussucht, sondern scheinbar nach Aussehen und körperlicher Fitness. Nun, Barbaren sind ja dafür bekannt, Menschen zu verschwenden, aber in Futuna ist jedes Leben wichtig und kein Mensch darf verschwendet werden.



Ist es also möglich, für alle Sitzmöglichkeiten zu bekommen oder ist Ihnen eine Machtdemonstration so nötig, dass Sie damit alle Gespräche sabotieren müssen?
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9

Samstag, 30. November 2019, 22:54

Handlung

hebt die Augenbrauen



Machtdemonstration? Ich bitte Sie, warum sollte ich gegenüber dem Staatsoberhaupt Futunas eine Machtdemonstration nötig haben?

Handlung

flüstert Buttrick etwas zu, woraufhin er schnell losflitzt und zusammen mit einigen anderen Personen diverse Sitzmöbel aus den nächstgelegenen Räumen hereinbringen lässt, darunter ein paar Holzstühle, ein paar Bürostühle mit Rollen und Armlehne und ein einfacher Barhocker.
Zum ersten Mal betrachtet sich der Außenminister das futunische Personal. In der Gruppe mögen sie einschüchternd wirken, doch gerade die beiden durch den Ashantir erwähnten Personen hat er am Flughafen nicht einmal wahrgenommen. Er steht auf und hilft der alten Dame auf den nun vorgewärmten Sessel, während Buttrick dafür sorgt, dass Sufi Karei nicht nur einen bequemen Sitzplatz hat, sondern seine Beine auch möglichst bequem hochlegen kann.

Er fragt sich zwar, wie gerade diese beiden Leute die beschwerliche Reise über Dreibürgen nach Pottyland aushalten und warum ihr Staatsoberhaupt ihnen diese Tortur antut, ohne die örtlichen Behörden rechtzeitig auf die besonderen Bedürfnisse hinzuweisen, doch beschließt er, diese Frage zunächst zurückzustellen.



Verzeiht, Sufi Saraj und Sufi Karei waren mir am Flughafen nicht aufgefallen, schon gar nicht als Teil Ihres Personals. Aber wir sind hier ja keine Barbaren. Das Schloss ist riesig, das Personal vor Ort - da ist das Herbeibringen von Sitzgelegenheiten das geringste Problem.

Handlung

Er lehnt sich an den Schreibtisch und beobachtet, bevor er sich selbst wieder einen Platz sucht, ob nunmehr alle Leute einen geeigneten Sitzplatz bekommen haben. Es wird im Besprechungsraum durch das Schlosspersonal und den futunischen Tross zwar etwas enger als gewöhnlich, aber das kann der Akustik hier nur gut tun.



So, sind jetzt alle versorgt?
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("Ich habe nie behauptet, dass das Sinn ergeben muss!")

10

Samstag, 30. November 2019, 23:18

Handlung

Der Ashantir nickt zustimmend.



Nun, lassen Sie mich mit einer Frage eröffnen.

Handlung

Er lächelt weit und offen.



Wenn ich Ihnen sage, dass die futunischen Reiche bereit wären, die Zusammenarbeit fortzusetzen, die wir einst geplant hatten, wäre Pottyland bereit, das Angebot der militärischen Garantie anzunehmen? Der Schutz Pottylands ist . . .

Handlung

Er sucht nach einem Wort, dann lächelt er noch breiter.



. . . ein sentimentales Interesse.
Ashantir der Futunischen Reiche
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11

Samstag, 30. November 2019, 23:29

Handlung

Erstaunt über diese eröffnende Frage nippt er zunächst nachdenklich an seinem Whisky - die Fragestellung passt so gar nicht zu dem bisherigen Auftreten des Ashantir.



Nun, wir haben einen Grundlagenvertrag, den unsere beiden Nationen leider lange nicht mehr mit Leben füllten. Und es besteht ein Freundschaftsvertrag zwischen Futuna und der Dreifaltigen Allianz.
Ich nehme an, dass nach dem Untergang Bananaworlds und Pizzaros' dieser Vertrag zwischen Futuna und Pottyland weiterhin Gültigkeit hat. Andernfalls unterbrechen Sie mich bitte.

Handlung

Er lässt dem Ashantir Gelegenheit, etwas hierzu zu sagen, während er einen weiteren Schluck Whisky zu sich nimmt



Davon unabhängig bin ich über Ihr Angebot milde gesagt überrascht. Eine militärische Garantie seitens Futuna ist natürlich angesichts der immensen Stärke der futunischen Streitkräfte etwas sehr Verlockendes.

Aber bevor ich mir da meine eigene Meinung vollständig zu bilden kann, würde ich gerne in Erfahrung bringen, wie die futunischen Reiche sich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit konkret vorstellen - und wie die militärische Garantie aussähe.
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("Ich habe nie behauptet, dass das Sinn ergeben muss!")

12

Samstag, 30. November 2019, 23:55

Handlung

Der Ashantir nimmt sich ein wenig Zeit, durch den Raum zu schreiten, bevor er wieder die Pottyheads ansieht.



Ich glaube, es wäre unfair, die Garantie an irgendwelche Gegenleistungen zu knüpfen, die Sie mitunter nicht erfüllen könnten. Asymmetrische Verhältnisse sind nicht dazu da, um sie auszunutzen.

Handlung

Er setzt sich auf einen Stuhl.



Alles andere ist unabhängig davon zu besprechen. Und die Garantie ist bedingungslos. Wir würden Sie mit der gesamten Macht der futunischen Streitkräfte verteidigen. Also: Ja oder nein?
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Sonntag, 1. Dezember 2019, 01:12

Handlung

Er ist ob dieser bedingungslosen Garantie verblüfft. Die Sicherheit, dass eine der am besten aufgestellten Militärmächte der Welt das kleine Inselkönigreich ohne nennenswerte Armee im Verteidigungsfall bedingungslos unterstützen würde, ist etwas womit er auf keinen Fall gerechnet hätte.
Ein solches Angebot nach einer so langen Zeit der außenpolitischen Isolation erscheint ihm wie ein Ritterschlag. Dass das futunische Staatsoberhaupt höchstselbst vor Ort ist, um diesen Vorschlag zu unterbreiten, zeugt von der Ernsthaftigkeit und dem Respekt. Er hat den Eindruck, dass ein höherer Ausdruck von Respekt nur vorläge, wenn der Ashantir ihn duzen würde. Wenn er sich richtig erinnert, drückt der Ashantir dadurch aus, dass er jemanden als ebenbürtig ansieht - die höchste Respektsbekundung, die er kennt.

Doch er zögert unmerklich. Eine solche Entscheidung kann er nicht verbindlich treffen, ohne zuvor mit dem König gesprochen zu haben. Er geht davon aus, dass dem Ashantir dies bewusst ist. Langsam und seine Worte bewusst wählend sagt er daher:



Ich bedanke mich wirklich herzlich für dieses Angebot. Ich bin gewillt, diesem zuzustimmen. Doch würde eine solche Erklärung meinerseits erst wirksam werden, wenn sie durch den König bestätigt wird.

Handlung

Er lächelt - kein Lächeln, in das man einen Backstein werfen möchte, sondern ein Lächeln, das auf eine freundliche Gesinnung ohne Hintergedanken schließen lässt.
Ihm gehen tausende Gedanken gleichzeitig durch den Kopf - die Chinopienaffäre vor kurzem, das Einreiseverbot aus Dreibürgen, die Kenntnisse über die Gefahr im Gebiet Daivans, die er bei seinem Gespräch in Monikberg erlante... und die Solidarität aus Chowa no Teikoku in der Dreibürgengeschichte. Innerlich verflucht er den Friseurtermin des Königs, doch ein kurzer Anruf bei diesem wäre nicht möglich. Traditionell ist das königliche Handy auf lautlos, während dieser sich die Haare färben schneiden lässt.



In dem Wissen, dass meine Antwort nicht nur jederzeit durch den König revidiert werden kann, sondern auch erst mit seiner ausdrücklichen Billigung wirksam wird, sage ich daher:
Ja.

Handlung

Als Zeichen des Dankes verneigt er sich leicht. Er ist sich zwar nicht mehr sicher, ob das Händeschütteln in Futuna oder in Heijan nicht als Gruß, sondern als sexuelle Handlung verstanden wird, möchte aber in dieser Situation kein Risiko eingehen.

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14

Sonntag, 1. Dezember 2019, 10:37

Handlung

Für einen kurzen Moment bekommt die Maske des Ashantirs Risse und er zeigt echte Erleichterung. Es ist nur ein kleiner Moment, aber er ist da. Natürlich handelt Futuna niemals ohne Hintergedanken, aber da niemand wirklich nachzudenken scheint, kann man sich eben auch nicht darauf verlassen, dass die Barbaren futunisches Handeln auch nur begreifen. Sie sehen ihr kleines Königreich und denken, dass nur weil so pseudosympathisch auftreten, jeder nur das Beste wollte und alles Andere ignoriert. Sie stellen selbst klar, dass sie in der Mitte der Welt liegen und sehen nicht die Gefahren und Chancen, die damit verbunden sind.


Sie sehen nicht, wie ein anderer mit weniger noblen Absichten ihr Reich ergreifen könnte und allen anderen Staaten Druck machen würde. Wie der Handel - Futunas Lebensblut - hier abgetrennt werden könnte. Die Welt braucht keine Unsicherheit, keine Bedrohung, sie braucht Sicherheit und Stabilität, damit das Lebensblut nicht austrocknet. Die Welt zu beherrschen ist mit Sicherheit kein futunisches Ziel, neben dem dieser Idee innewohnenden Irrsinn sind damit zu viele Barbaren und überflüssige Hektar Fläche verbunden, aber die Weltherrschaft weniger geistig Gesunden zu überlassen, ist dann ein zu großes Risiko.


Dumme Barbaren würden Basen auf Pottyland errichten wollen und so Gewalt auf Gewalt folgen lassen und zwangsläufig Krieg gegen die Welt führen. Eine bloße Garantie beugt dem vor. Sollen sie ihr komisches Märchenkönigreich behalten und in der Welt herumspinnen, aber alles, was nun noch kommen mag, ist unwichtig gegenüber diesem erreichten Aspekt. Pottyland ist sicher und wenn die Garantie niemals eingefordert wird, umso besser. Aber die Garantie ist nötig und sie wurde angenommen. Er dankt den Göttern in Gedanken.



Gut, nachdem dieser natürlich völlig unwesentliche Punkt aus dem Weg ist, können wir ja nun einige Punkte eventueller wirtschaftlicher und ökologischer Zusammenarbeit besprechen?

Handlung

Yanshir greift nach einem dieser wildgurkenbefreiten Biere - was kann jetzt noch Schlimmes passieren?

Ashantir der Futunischen Reiche
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15

Sonntag, 1. Dezember 2019, 20:40

Handlung

Er beobachtet die Reaktion des Ashantir genau und meint, eine Gefühlsregung in der ansonsten sehr unlesbaren Mimik seines Gegenübers beobachten zu können. Sicher ist er sich nicht, doch bleibt er skeptisch. Futunen machen nichts ohne Hintergedanken. Fast schon ärgert er sich über die vorschnelle Zusage, ohne Hintergründe und Details zu klären.
Doch er hat den Rücken frei, die endgültige Entscheidung liegt bei dem König. Zumindest hat er nicht das Gefühl, eine Chance verpasst zu haben.



Verzeihen Sie - bevor wir zu diesen Punkten kommen, würde ich gerne noch ein paar Offensichtlichkeiten betonen. Wie Sie vielleicht gehört haben, liegt das in meiner Art.
Ich weise daher auf das Gesetz zum Importverbot von Waffen und praktizierenden Soldaten hin, das natürlich auch auf Waffen und Soldaten aus Futuna gilt, solange der König nichts anderes bestimmt. Die Inanspruchnahme der Garantie - möge sie im Sinne des internationalen Friedens nie erforderlich werden - würde eine solche anderweitige Bestimmung beinhalten.

Und selbstverständlich sind die futunischen Streitkräfte in Futuna oder den Orten aktueller Einsätze. Nicht nur, dass es eine Verschwendung von Personal wäre, jemanden hier kurz-, längerfristig oder gar permanent zu stationieren - wir möchten es auch einfach nicht. Das beinhaltet auch unsere Hoheitsgewässer.

Handlung

Er lächelt erneut und schaut sich im Raum um. Was steckt wirklich hinter diesem Angebot? Ein "sentimentales Interesse", wie es der Ashantir nannte, erscheint ihm unwahrscheinlich. Wie passt all dies zusammen? Der Ashantir höchstselbst schlägt unangekündigt in Pottyland auf, statt seinen Wesir für Äußeres zu schicken. Direkt zu Beginn des offiziellen Gesprächsteils kommt wie aus dem Nichts eine militärische Garantie, die das pazifistische Pottyland mit einer kaum nennenswerten eigenen Armee vor sämtlichen möglichen Bedrohungen alleine durch ihre Existenz schützen könnte. Und dann noch die Gefühlsregung, die Reis meinte, wahrnehmen zu können...



Erlaubt mir bitte noch ein paar Fragen hierzu. Schließlich werde ich dem König berichten und er wird Fragen stellen. Wir sind da in unserem Wesen - wie Ihnen sicher bekannt ist - sehr unterschiedlich. Ich urteile und entscheide schnell, gelegentlich auch vorschnell und aktionistisch. Er hingegen wägt seine Entscheidungen immer in alle Richtungen ab, überdenkt sie und berät sich mit seinen Ministern und engen Mitarbeitern. Zudem hört er trotz seiner verfassungsmäßig garantierten absolutistischen Machtposition immer auf den Willen des Volkes.

Nehmen wir einmal das Offensichtliche - die jahrelange diplomatische Verbundenheit unserer Nationen - heraus.
Der König wird wissen wollen, was die Motivation hinter diesem plötzlichen Angebot ist.

Natürlich könnte ich mir ein paar Gründe zusammenreimen und darüber spekulieren, ob es irgendwas mit unserem Königreich selbst oder eher mit unserer Lage zu tun hat. Aber Sie verstehen, dass es sowohl für ihn, als auch für mich unbefriedigend wäre, auf so einer Grundlage ein so ernstes Gespräch zu führen.

Handlung

Er beobachtet den Ashantir bei seinen Ausführungen genau, doch er weiß auch, dass er es mit einem Profi zu tun hat. Sollte er eine Rührung irgendwelcher Art zeigen, würde diese nur für den Moment eines Augenzwinkerns zu sehen sein - etwas, das er nicht vermeiden kann, auch wenn er es zwischendurch versucht.
Ihm kommt ein beängstigender Gedanke.



Sie haben nicht zufällig von feindlichen Gesinnungen gegenüber Pottyland gehört? Abgesehen von den Erlassen aus Dreibürgen ist mir jedenfalls bislang nichts dergleichen bekannt...

Handlung

Er öffnet sich eine weitere Flasche wildgurkenfreies Wildgurkenbier. Er möchte in diesem Gespräch nüchtern bleiben, was bedeutet, dass er maximal noch 3 oder 4 weitere alkoholische Getränke zu sich nehmen sollte. Fast unmerklich deutet er ein Zuprosten an, erwartet jedoch keine Reaktion. Ihm ist wieder ins Gedächtnis gekommen, dass das futunische Staatsoberhaupt sich als erhaben über allen anderen Menschen betrachtet.

Außerdem möchte er gerne noch über die Chinopien-Sache sprechen, sobald seine Fragen zumindest soweit beantwortet sind, dass er sich für ein Gespräch mit seinem König gerüstet fühlt.

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16

Sonntag, 1. Dezember 2019, 22:27

Handlung

Yanshir lächelt unverbindlich und ärgert sich einmal mehr, dass er hierherkommen musste und nicht sein Zwillingsbruder. Sein Bruder ist eindeutig viel entspannter, diplomatischer und offener, was die Barbaren angeht. Aber wenn man sich Herrschernamen und Titel teilt, muss man auch die Aufgaben mittragen, die man weniger bevorzugt.



Dass unsere Truppen von Pottyland fernbleiben, ist außerhalb einer Krise völlig in unserem Sinne und auch beabsichtigt. Und eine Krise bedeutet immer Verlust von Wohlstand, den man besser anderswo einsetzen könnte und die Ressourcen braucht man nun wirklich nicht zu verschwenden.


Im Gegensatz zu anderen Staaten sehen die futunischen eher eine Verschwendung darin, Stützpunkte in der ganzen Welt zu unterhalten. Ich denke, sollte Pottyland Probleme haben, werden wir das schon rechtzeitig merken. Und die Agressoren dann auch, wenn Sie verstehen was ich meine. Daher sollten Sie sich jenseits der Garantie keine Gedanken machen, denn wie ich sagte, ist dies an keine Auflage oder Bedingung geknüpft. Sie wissen, dass sie da ist, aber sie werden nichts davon merken. Außer natürlich, es wird ernst, aber das mögen die Götter verhindern.

Handlung

Der Ashantir holt fast unmerklich Luft und breitet dann die Arme aus.



Pottyland mag nun mit Sicherheit keine Feinde in der Welt haben, aber vielleicht vergisst jemand einmal, dass es besser ist, alle wären wenn schon nicht Freunde, dann doch respektable Nachbarn.

Handlung

Als ob Staaten oder Zivilisationen Freunde hätten, aber das ist halt dieser Propagandadiplomatensprech, den man sich angewöhnen muss. Staaten haben Interesse und manchmal gibt es dort Deckungsgleichheiten. Oder sie sind einfach weniger im Weg bei der Bewahrung der Schöpfung durch die heilige futunische Zivilisation als andere Barbarenkörperschaften.



Wie Sie ja ausführten, ist Pottyland militärisch nicht wirklich widerstandfähig und nun, wir wollen hier keine Basis gründen und freuen uns, dass Sie das eben so sehen. Aber wenn nun jemand ohne diese natürlichen freundschaftlichen Gedanken kommen würde und einfach eine Basis gründet, ohne zu fragen. Nun, ein solcher Fall wäre höchst unangenehm. Das kann nicht im Interesse der großartigen friedliebenden und ehrbaren Staatengemeinschaft, so die pottyländische Freundlichkeit ausnutzen zu wollen.

Handlung

Ja, er muss sich anstrengen, nicht so sehr aufzutragen und den sarkastischen Unterton kann er kaum aus seiner Stimme heraushalten. Diese westliche Blumenkinderquatschrede ist ja kaum zu ertragen und nun muss er sie auch noch verwenden.



Keine Sorge, Emir Reis, ich werde Ihnen keinen Blödsinn erzählen. Nein, ich weiß nichts von irgendwelchen Agressionen gegenüber Pottyland.

und wenn doch, wärt ihr die Letzten, denen wir etwas davon erzählen würden, da ihr unsere Gegenmaßnahmen durch eure Tollpatschigkeit nur ruinieren würdet.



Im Moment ist alles sicher. Und nein, wir haben auch die chinopische Krise nicht initiiert, um ein Gefühl der Unsicherheit zu erzeugen. Aber es ist immer gut, für den Ernstfall sicher zu sein.

Du nutzloses Saufschwein, jetzt überzeug deinen sinnlosen König und dein unbedarftes Volk, damit ich mir um ein paar Pfuscher weniger Gedanken machen muss!



Handlung

Der Ashantir lächelt freundlich und hebt sein Glas mit Bier.



Auf Pottyland! Und natürlich: Weltfrieden!

Handlung

Dann trinkt er schnell, bevor er etwas sagt, dass er bereut.

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Sonntag, 1. Dezember 2019, 22:48

Handlung

hört den Worten des Ashantir zu und nickt bei so ziemlich jeder seiner Aussagen, doch bei einem Punkt wird er stutzig



Ich sehe, wir gehen da vom gleichen Grundgedanken aus. Auf Futuna und Weltfrieden!

Handlung

trinkt diesmal nur einen kleinen Schluck - der Abend könnte lang werden. Das passt ihm gar nicht in seine Pläne, denn zufälligerweise ist die Lieblingsserie des Königs auch seine Lieblingsserie und der König liebt es, hier zu spoilern.
Grodon ist gerade an einer sehr tückischen Weggabelung angekommen und er (Reis) muss unbedingt wissen, ob er (Grodon) zurück ins Wildgruken-Gebrige geht oder den Weg in Richtung Furzeit-Tunnel einschlägt. Traditionell treffen sich König und Lord am Tag nach der Ausstrahlung im Raucherkeller des Schlosses und diskutieren bei Rauchwaren und edlen Tropfen über die zuletzt gesehene Folge ihrer Lieblingsserie. Dieses Treffen möchte er ungern verschieben.

Doch er weiß, dass eine Frage unweigerlich kommen wird.



Es soll Staaten geben, die unseren alten Freund aus Futuna als "Schurkenstaat" bezeichnen. Was glauben Sie, wie würde die militärische Garantie so aufgenommen werden - von wirklichen Schurkenstaaten, Spaßnationen und anderen?

Handlung

Er weiß, dass er mit dieser Frage die Geduld des Ashantir noch weiter strapaziert, aber dieser Aspekt ist ihm selbst sehr wichtig.



Interessant, dass Sie Chinopien ansprechen! Wer behauptet denn ernsthaft, Futuna würde dahinter stecken?

Euch ist zwar alles zuzutrauen - aber eine Aggression gegen Chinopien? Humbug!



Ich wollte aber trotzdem auch auf das Thema kurz zu sprechen kommen - dann können wir uns gerne den weiteren Dingen widmen.
Gerüchten zufolge ist der futunische Botschafter verletzt worden. Stimmt das? Wie geht es ihm?
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("Ich habe nie behauptet, dass das Sinn ergeben muss!")

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Sonntag, 1. Dezember 2019, 23:47

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Die Situation erfordert es, also gönnt sich Yanshir ein breites Grinsen.



Oh, wenn es darum geht, was die Welt denken wird, so ist die Garantie sicher das Beste, was Ihnen passieren kann. Ich will damit nun keine Werbung machen, aber ich glaube, die Welt würde lieber die endlosen Armeen Dreibürgens in Kauf nehmen, als auch nur eine futunische Idee zu ertragen, wenn es um den Schutz deren geht, die wir garantieren. Man sollte nicht vergessen, dass Futuna von Ordnung und Chaos gleichermaßen viel hält und sicher nicht an so etwas wie Harmonie oder Gleichgewicht glaubt.

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Beim Thema Chinopien verschwindet die Emotion wieder hinter der Maske.



Ich denke, dass glauben viele. Der Glaube ist manchmal durchaus nützlich. Und ja, die Hüter wissen, wer wirklich dahinter steckt. Aber dies ist etwas, dass ich Ihnen nicht sagen werde. Ich sage Ihnen nur, dass wir es wissen und das ist mehr als der Rest der Welt jemals erfahren wird. Auch nicht im Geheimen oder auf anderen Wegen.
Simoff

:D:P



Jedenfalls nicht von uns. Aber es kann ja jeder selbst herausfinden, der einen fähigen Nachrichtendienst hat.

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Er nimmt noch einen Schluck.



Dem Botschafter geht es den Umständen entsprechend, er ist mit einer Bauchwunde ins Krankenhaus eingeliefert worden. Aber er wird überleben und das ist das Wichtigste. Die Götter waren wohl mit Futuna.

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Wenn man bedenkt, wie knapp die Sache davor war zu eskalieren; am Ende hätte man noch die Hüterfamilien aktivieren müssen und die Masse an Schläferagenten hätten die Chinopen sicher nicht so einfach vergeben.

Ashantir der Futunischen Reiche
Shaikh von Banaba und Sha von Futuna

Lord Reis

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Beruf: Außenminister, Minister für Kalauer und schlechte Witze

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19

Montag, 2. Dezember 2019, 11:17

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nicht gedankenverloren - die Einschätzung des Ashantir ist nicht gerade etwas, was den König begeistern wird. Doch ist es nicht besser, eine der mächtigsten Streitkräfte der Welt im Falle eines Falles auf seiner Seite zu haben, als gegen sich? Er fürchtet zwar keine Einnahme Pottylands durch Futuna, doch hat sich das Shah'nat seit den letzten intensiven Kontakten ein wenig gewandelt.
Er ist sehr gespannt darauf, wie der König reagieren wird



Harmonie und Gleichgewicht sind hingegen die Grundpfeiler der pottyländischen Kultur. Das impliziert zwar ein gewisses Grundchaos - wir reden hier von Pottyland -, aber auf friedlicher Basis.

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Er trinkt noch einen kleinen Schluck wildgurkenfreies Wildgurkenbier. Die Art, in der der Ashantir über die futunischen Streitkräfte spricht, beängstigt ihn ein wenig. Doch zeigen die Ereignisse in Renzia, dass ein starker Partner vonnöten ist, sollte es zu Kriegshandlungen kommen.
Dies überlegt er sich vor allem im Hinblick auf Dreibürgen. Wenn dort schon ein auf typisch pottyländische Art formuliertes Schreiben zu einem Einreiseverbot, einer Reisewarnung und einem Importverbot führt, dann würde das persönliche Eintreffen eines Pottyheads dort womöglich als Kriegserklärung gewertet werden. Einige Gebiete Dreibürgens liegen unweit Pottylands...



Nun, Sie haben Ihre Informationen und wir haben unsere.
Maßgeblich ist, dass Chinopien wieder gesichert wird und diejenigen, die als Verantwortliche erkannt wurden, in Haft sitzen.
Wenn dieser "Mr Iglo" nun noch nach Pottyland ausgeliefert würde, wäre das natürlich die Kirsche auf der Sahnehaube, das Eis im Cocktail, das Salz auf den Pommes, der/die/das Ketchup auf dem Salz, die Serviette über dem Ketchup.

Die Nachrichten über den Botschafter freuen mich. Es gab so viele verschiedenartige Meldungen...

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Nachdem dieses bedrückende Thema abgehakt ist, stellt er seine Flasche auf den Schreibtisch, klatscht sich mit den flachen Händen auf die Oberschenkel und reibt die Hände anschließend aneinander. Entschuldigend schaut er zu Sufi Saraj.


Verzeihung, ich wollte Sie nicht erschrecken. Haben Sie genug zu trinken?

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Er schaut sich im Raum um



Sind alle gut versorgt?

Falls ja, können wir uns über den Rest unterhalten. Handel, Wirtschaft, Ökologie, Ornithologie, Salomonie, Bolognie - eine Provinz des früheren Kaiserreiches von Pizzaros - oder Philosophie.

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Gerade beim letzten Wort schaut er direkt zum Ashantir - er weiß, dass die Futunen sich viel auf ihre Geistlichkeit, ihre Religion und ihre Weltanschauung einbilden und niemals mit einem Pottyhead in eine ernsthafte philosophische Diskussion einsteigen würden. Als viel zu "abgedreht" erscheinen vielen Leuten die pottyländischen Ansichten, viel zu "unrealistisch". Ihm hingegen erscheint das Konzept hinter Religionen so absurd, dass er unabsichtlich im Rausch eine eigene gründete - den Kult der Joghurtbecherdreher.

Lord Reis' Signatur

("Ich habe nie behauptet, dass das Sinn ergeben muss!")

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Dienstag, 3. Dezember 2019, 11:58

Harmonie und Gleichgewicht sind doch eher Ideale und nicht erreichensmögliche Zustände. Nun so jedenfalls die Philosophie dazu, keine Ahnung, ob Pottyland sich mit solchen Dingen befasst, zumal der Übergang zu Ideologie, Glaubensvorstellungen und Religionen fließend ist. Aber das gehört ja nicht in ein solches Gespräch.

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Schließlich muss jeder zu seiner Interpretation seines Platzes in der Welt kommen, geprägt von seinen Erfahrungen, Eindrücken und Vorstellungen. Manche Leute verstehen die Offenbarungen kaum, huldigen falschen Göttern und sind generell im Irrtum, aber dazu gibt es ja Gesetze, die den Wahnsinn dieser Leute wirksam eindämmen. Atheisten sind dagegen erträglich, weil sie gar nicht glauben können und deshalb nicht dem Zwang erliegen, diese Ansichten überhaupt anderen aufzudrücken.

In primitiven Religionen gibt es ja diesen Drang zur Missionierung, weil sie es nicht ertragen können, Schwachsinn zu glauben, sondern das auch allen aufdrängen müssen, weil sie wissen, dass sie nur so ihre Lüge leigitimieren können. In Futuna weiß man, woran man glaubt, man muss es den Blinden nicht auch noch aufdrängen, sondern nur deren Lügenpredigten fernhalten. Es steht den Futunen frei, ihre eigene Wahrheit zu finden, nur diesen Drang, andere zu belügen kann man nicht mit auch nur ansatzweiser Toleranz belohnen.



Nun, ich bin sicher, dass man Ihnen dieses Schneehaus überlassen würde, wenn sich ein entsprechender Anreiz finden würde. Sie sind da sicher in der Lage, diesen zu liefern.

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Die ganze Chinopiensache ist ein kompletter Reinfall. Erst hat man zu spät erfahren, dass sie stattfindet, dann zu spät erfahren, wer dahinter steckt, und nun ist das Ganze auch schon vorbei, ohne dass man es ausnutzen konnte. Am Besten sollte Yanshir sich dem Reis anschließen und das Thema fallen lassen; es lässt sich einfach kein brauchbarer Gewinn aus der Sache herausholen.

Also lehnt er sich zurück und lässt die ehrbare Sufi selbst reagieren, was diese dann - nachdem sie Reis einen Blick zuwarf, der ihrem Alter und ihrer Lebenserfahrung gerecht wurde und ihn hat wissen lassen, dass er gewogen wurde und für nicht gerade beeindruckend befunden wurde - auch tut, indem sie Reis einen Joghurtbecher zuwirft, dessen Klappentext sich auf dem Boden fortsetzt, man jedoch den Becher nicht drehen sollte, weil einem sonst der Joghurt auf die Hosen läuft, wenn der Becher nicht vorher geleert wurde. Es handelt sich also um eine philophisches Experiment, vor allem weil dort steht "und wir hoffen, es wird Ihnen schmecken." was impliziert, dass man den Joghurtbecher vor der Mahlzeit umdreht und ihn so auf die Hose kleckern. Es wäre also insofern unmöglich, diesem Wunsch Folge zu leisten, da man den Becher im falschen Moment dreht oder es sich eben nicht schmecken lassen kann.



"Oh, entschuldige, mein lieber Junge. Nur eine kleine Theorie, über die wir in der Akademie gesprochen haben."

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Meint die Sufi fröhlich.

Ashantir der Futunischen Reiche
Shaikh von Banaba und Sha von Futuna