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Sir Jonny mit fast wahrem Film gewürdigt

Potopia (ie) Der gestrige Abend im, mit bunten Luftballons geschmückten ULTRAPLEX Kinocenter wird wohl als einer der entspanntesten der pottyländischen Filmgeschichte in die Annalen (*gnihihi* - die Red.) eingehen. Zur Weltpremiere der spektakulären Kiffer-Familien-Biopic-Komödie Das unglaubliche Leben des Sir Jonny (UPE-Productions) drängte sich die Prominenz des Königreichs auf dem roten Teppich. Quasi ein verfrühtes Geburtstagsschenk für unseren Grassias.
Schon Stunden vor dem offiziellen Einlass war das Foyer im grössten Kinocenter Pottylands prall gefüllt. Unter den Premierengästen versammelten sich neben Kult-Regisseur Alois Öhi auch Lord Reis und sein Film-Double Scott Cheese, die Schalusenbacher Beauty-Queen Anita Milfmann mit ihrer "DoppelDgängerin" Swisty Kanson sowie Hauptdarsteller Broachim Schmidt, gemeinsam mit Ellen Nice (die eine besondere Cameo-Rolle im Film hat - aber mehr wird nicht verraten). Der Namensgeber selbst Minister Sir Jonny erschien pünktlich 23 Minuten nach beginn des Films, schlenderte gelassen am Publikum vorbei vorbei und setzte sich direkt vor der Leinwand in einen mitgebrachten Liegestuhl.
Auf die Frage unseres Reporters, wie es sich anfühle, die eigene Lebensgeschichte inklusive der Schalusenbacher Badewannen-Szenen und der Flucht auf dem klapprigen Herrenrad des Bürgermeisters vor dem Amerikanisten-Mob auf der Großleinwand zu sehen, rückte der Minister seine Sonnenbrille zurecht, nahm einen tiefen Zug aus seiner privaten Prinzip-Bong und antwortete ungewohnt wortreich: "Joaaaa... Ich hab den Film schonmal gesehen... Glaub ich. Cooler Typ. Sowas hab ich auch mal gemacht... is aber schon was her."
Im ausverkauften Kinosaal 1 herrschte während der 123 Minuten beste Stimmung. Jedesmal wenn Broachim Schmidt auf der Leinwand etwas rauchte, rauchten im Publikum nicht nur die Köpfe. Egal ob beim Höhlenrauchen im Siebengebirge oder auf Karlstädter"Vasen". Vor allem der unnachahmlichen Cameo-Auftritt des echten Sir Jonny als leuchtender "Bon Scott" und Lord Reis als "Geist der Vergangenen Schweihnacht" sorgten für minutenlangen Szenenapplaus und lautes Gelächter, während der ebenfalls anwesende Lord Reis nur erstaunt rief "Hey, den kenn ich! Und den auch!"
Auch aus den Reihen der königlichen Loge gab es vollste Zustimmung. Seine Majestät König Potty, der sich den Film gemeinsam mit Königin Liz ansah, zeigte sich vom Werk sichtlich angetan: "Ein herausragendes Stück pottyländischer Kulturgeschichte. Genau so und nicht anders war das damals. Ich erinnere mich, als wäre es vor 25 Jahren gewesen. Dabei sind's erst 24!"
Und als wir endlich jemanden einigermassen nüchternes aus dem Produktionsteams des Films sprechen konnten, verriet uns die UPE-Managerin und Executive-Producerin Janine Kissberg, dass sogar schon jede Menge Betamax-Vorbestellungen eingegangen sind. "Die erste Marge ist bereits ausverkauft.". Dem konnte der, während des Interviews vorbeirauchende Minister für Hanf- und Kultur nur hinzufügen "Sir Jonny approves - worum geht's?". Genau.
Jonglier-Eskapaden im Irrgarten: Königliche Püdel außer Rand und Band!
Potopia (ie) Großes Chaos auf Schloss Pottystein! Die fünf königlichen Püdel konnten nicht nur beweisen, dass sie die angezüchtete Kunst des Püdel-Jonglierens absolut perfektioniert haben, sondern auch, dass die Erziehungsungsmethoden von seiner Majestät König Potty nicht immer zum gewünschten Ergebnis führen.
Bei einer gestrigen Gartenparty auf dem Schlossgelände büxte das Rudel der gelehrigen Hunde aus und jonglierte sich selbst auf spektakuläre Weise quer durch den königlichen Irrgarten. Da Püdel-Jonglieren wesentlich schwerer ist, als es aussieht, waren die Hunde nur schwer einzufangen.
Das wusste auch der königliche Gärtner Hannibal Redröm, der den Irrgarten einst selbst entworfen hat. Mit seinem typischen, freundlichen "Resting Murder Face" und einem Schmetterlingsnetz bewaffnet, führte er das Räumkommando an, zu dem auch Prinzessin Chiara, der oberste Telefondesinfizierer Klaus und der flinke Laufbursche Buttrick Schuh gehörten.
Während das Quartett fluchend (oder lachend) und schwitzend durch die Hecken irrte, um die fröhlich sich-selbst-jonglierenden Hunde einzufangen, nahm Seine Majestät König Potty das Spektakel gelassen hin. Gemeinsam mit Ihrer Majestät Königin Liz verfolgte er die Rettungsaktion entspannt von der Schlossterrasse aus und freute sich über die Lebhaftigkeit seiner geliebten Haustiere.
Ende gut, alles gut: Gegen Abend waren alle Püdel wohlbehalten zurück in ihren Körbchen, während der König, unter dem wachsamen Blick von Hannibal Redröm, mit schwarzen Plastiktütchen bewaffnet, noch die letzten Püdel-Überraschungen einsammelte.
Wahlen in Kap Cannabis Sativa - Stadtrat wiedergewählt
Kap Cannabis Sativa (haü) In der nördlichsten Großstadt Pottylands ticken die Uhren bekanntlich etwas entspannter. Das bewies auch die diesjährige Stadtratswahl, die am vergangenen Wochenende stattfand – oder zumindest offiziell auf dem Papier stand. Der amtierende "provisorische" Stadtrat wurde mit einer überwältigenden Mehrheit der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt.
Das Bemerkenswerte an diesem erdrutschartigen Wahlsieg: Es gab absolut keine Gegenkandidaten. Und was noch viel faszinierender ist: Die sechs amtierenden Stadträte - Dimitri Knöterich, Helga Fransen, Guido Ludwigs, Inga Klein, Joe Lauer und Conny Großmann - hatten nicht einmal mitbekommen, dass überhaupt Wahlen anstanden. Entsprechend fiel auch der Wahlkampf aus: Er fand schlichtweg nicht statt. Weder wurden Plakate geklebt, noch Reden geschwungen. Stattdessen waberte wie gewohnt der mysteriöse, süßlich duftende Nebel aus den Sitzungssälen des Rathauses, während die Räte ihrer wichtigsten Pflicht nachkamen: der täglichen, akribischen "Vollständigkeits- und Qualitätskontrolle" im großen Hanf- und Alkoholdepot im Rathauskeller.

Wahlhelfer Bernd alleine im Wahllokal
Als Wahlleiter und Reporter versuchten, dem Obersten Rat Dimitri Knöterich auf dem Marktplatz zum fulminanten Sieg zu gratulieren, blickte dieser nur verwirrt unter seinem Schnurrbart hervor und murmelte: "Wahlen? Was wirdn gewählt?"
Die Wahlbeteiligung war erwartungsgemäß historisch niedrig. Wer hat denn schon lust an einem Sonntag in die nächste Grundschule zu gehen, um dort sein Kreuz zu setzen. Nur schätzungsweise 4,20 Prozent der wahlberechtigten Bürger konnten sich dazu aufraffen. Die Zufriedenheit der rund 100.000 Einwohner von KCS ist hingegen auf einem Allzeithoch. Auf den Straßen herrscht kollektive Einigkeit: Warum sollte man auch jemanden abwählen oder sich selbst um den stressigen Job des Stadtrats antun wollen?
"Das bleibt alles so, wie es ist, und es wird sich hier nix dran rütteln!" so die anonyme Passantin Ellen Nice zur aktuellen politischen Lage ihrer Heimatstadt.
Sogar aus dem Regierungsviertel der Hauptstadt Potopia gab es höchstoffizielles Lob für diesen reibungslosen und absolut stressfreien demokratischen Prozess. Hanf- und Kulturminister Sir Jonny wurde auf dem Herrenklo des Ministeriums auf die Wahl angesprochen. Er rückte seine Sonnenbrille zurecht, zog seinen Morgenmantel etwas enger, grinste zufrieden und kommentierte das Wahlergebnis in seiner gewohnt eloquenten Art: "Cool. Jooooaaaa... find ich... find ich gut. Ist gut. Gnihihihihihi."
Damit hat die Wahl nicht nur demokratische, sondern auch kulturelle Legitimation erhalten. Für den wiedergewählten provisorischen Stadtrat in KCS gilt ab sofort hochoffiziell das begehrte Qualitätssiegel: Sir Jonny approves™
Erster Spieltag des 1. Kalauerwettbewerbs erfolgreich beendet
Letztlich stand der Sieger des ersten Spieltages - wenn auch nur knapp - am Ende fest: Andreas Türck aus Pottyland konnte mit 18,3 Punkten (Jurydurchschnitt) sich knapp vor dem tran-sischen Außenminister Diego (17,5) und dem Tiborianer C.M. de Goldschild-Silberstein (15,7) durchsetzen.
Der nächste Spieltag wird am kommenden Dienstag ab 19.30 Uhr stattfinden
Lord Reis stellt internationalen Kalauerwettbewerb vor
Das Königreich Pottyland beweist ein weiteres Mal, dass es nicht nur aktive Minister hat, sondern auch innovative Ideen. So stellte Lord Reis, Minister für Kalauer und schlechte Witze, am heutigen Tage innerhalb diverser Nationen seine neueste Initiative vor: Den ersten internationalen Kalauerwettbewerb überhaupt.
Bei diesem Wettbewerb handelt es sich um eine Art "Fun Contest" - einem Wettbewerb, in dem der humorvollste Mensch gewinnt.
Der Ablauf ist relativ simpel: Es gibt verschieden viele Gruppen, jede Gruppe besteht aus 4 Teilnehmern. Pro Spieltag (3 pro Gruppe) wird eine Chatsitzung abgehalten, in der die Teilnehmer innerhalb eines bestimmten Zeitlimits einen Kalauer erzählen sollen. Sollte dies nicht geschehen, so wird derjenige aus dieser Runde ausgeschlossen und erhält Null Punkte. Sieger ist derjenige, der durch die dreiköpfige Jury nach 3 Runden am meisten Punkte in der "B-Note" erhält. Die "B-Note" bewertet einfach nur die Qualität des Kalauers.
Die Gruppenauslosungen werden nach unseren Informationen Mitte Februar, kurz vor Start des Wettbewerbs, beginnen.
Experiment beendet
Bei diesem Experiment handelte es sich um einen hoch wissenschaftlichen Versuch, bei welchem neben Lord Reis ebenso ein paar kleinwüchsige Bergarbeiter anwesend waren sowie einige Kilogramm pottyländischen Südhanfes.
Der Interims-Hanf und Kultusminister meinte den Pressevertretern gegenüber: "Es war an der Zeit, dieses Experiment durchzuführen. Und eines Tages im Pottyland dachte ich mir, es ist an der Zeit, ein Lied über König Pottys Horn zu singen - und sang es. So war es zwar nicht mit diesem Experiment gewesen, aber ich wollte es nur einmal erwähnen."
Experten meinen, dass diese selbst für Lord Reis relativ seltsame Art der Antwort eine der Nachwirkungen des Experimentes sei. Dies wurde durch Mitarbeiter des Hanf- und Kultusministeriums bestätigt, "allerdings", so wurde ebenso mitgeteilt, "scheint dieses Phänomen einzig in Anwesenheit von Pressevertretern aufzutreten. Somit ist es für Herrn Reis sicherlich von positiverem Effekt, wenn Sie den Raum verlassen. Eine weitere Pressekonferenz wird in Betracht gezogen - allerdings nicht zu dem jetzigen Zeitpunkt."
Den umfassenden Bericht, den der pottyländische Außenminister seinen Mitbürgern vorlegte, ist hier einzusehen.
Lord Reis nimmt an Experiment teil
Wie einige Bürger der Mikronationen bereits bemerkt haben könnten, geizt Lord Reis derzeit stark mit seiner Anwesenheit. Das hat jedoch nichts mit Pflichtvergessenheit oder allgemeiner Faulheit zu tun, sondern ist rein wissenschaftlicher Natur:
Als Interims Kultusminister, und somit Stellvertreter Sir Jonnys, experimentiert Lord Reis derzeit in einer geheimen Höhle im pottyändischem Siebengebirge mit Hanf, wie es wohl auch viele von ihm erwartet hätten.
Nach eigenen Angaben hat er mehrere Kilogramm des pottyländischen Rauschmittels entzündet und experimentiert gemeinsam mit sieben kleinen Bergwerken an der Langzeitwirkung in einem Höhlensystem. Wie er im Vorfeld versicherte befinde er sich keineswegs in Lebensgefahr. "Ein Zuckerschlecken wird es definitiv nicht, sondern harte, wissenschaftliche Forschungsarbeit." so Lord Reis.
Warum das Experiment gerade jetzt stattfinden muss antwortete er: "Es war an der Zeit dafür. Sir Jonny hatte diese Idee mir schon vor längerer mitgeteilt, doch nun war der richtige Zeitpunkt gekommen."Das Experiment wird voraussichtlich Montag beendet sein und die Forschungsergebnisse und ein persönlicher Erfahrungsberichts werden kurze Zeit später folgen.
Leider werde man dadurch die feierliche Eröffnung des Hauptgebäudes der Dreifaltigen Allianz in Fjördstovien weiter nach hinten verschieben müssen.