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Abkommen mit Soleado unterzeichnet
Der Soleadische Vize-AuMi
Laguna (Soleado) [ie] Bei einem sehr fruchtbaren Besuch in der Republik Soleado haben der pottyländische von Außenlordminister Ben Dover und der soleadische Vizeaußenminister Marcos Sipiza die Grundlagen für eine gemeinsame Zusammenarbeit ausgelotet. Nach mehrtägigem rumgelote, hat man beschlossen, dass man dies auch schriftlich festhalten sollte. So wurde ein Grundlagenvertrag ausgearbeitet, der den jeweiligen Regierungen zur Ratifikation vorgelegt wurde
Soleado ist schön -
weiß auch Finetta Mariel
von Radio Gasolina
"Unsere Länder haben sehr viele Gemeinsamkeiten" so Lord Dover im Interview. "Schönes Land, schönes Wetter, schöne Menschen, guter Alkohol und die Liebe zum Fußball - soetwas verbindet".
Als dann der Grundlagenvertrag von der soleadischen Regierung und schließlich auch vom pottyländischen König ratifiziert wurden, feierte Außenminister Dover dies ausgiebig in einer soleadischen Sportbar. So konnte man gleichzeitig gemeinsam das WM Spiel um Platz 4. schauen. Der bekannte Spielausgang wurde von den äußert fairen Soleaden genauso ausgelassen gefeiert, als hätten sie die Weltmeisterschaft gewonnen.
Von soleadischer Seite wurde bereits angekündigt, dass man demnächst Pottyland besuchen werde, um die Beziehungen weiter zu vertiefen. Wir sind gespannt.
Rückkehr der WM-Helden
Chmuhl Pansen im Interview
Potopia [gn] Die pottyländische Nationalmannschaft rund um Trainergespann Pansen (Teamchef), Tortenhuber (Mann mit Trainerschein) und Ehrenersatzspieler mit Sternchen Reis (auch anwesend) kehrte zurück in die pottyländische Heimat, wo sie mit lautem Jubel am Flughafen begrüßt wurde.
Unser Team schaffte es, Soleado im Spiel um Platz 4 zu bezwingen, während die gegnerische Mannschaft sich mit der Bronzemedaille zufrieden geben musste. Im sogenannten „kleinen Finale“, bezwang Ratelon kurze Zeit später seinen Gegner aus Eldeyja im Elfmeterschießen und bekam dafür einen Preis. Unsere Mannschaft hingegen darf sich richtig weltmeisterlich fühlen. Die Hälfte aller Spiele bei der WM wurde nicht verloren, was für die alte Mannschaft, die seit Ewigkeiten nicht trainiert hat, ein riesiger Erfolg wurde. Der zusätzliche Erfolg, im letzten Spiel um Platz 4 noch zwei Tore zu schießen, gibt der Mannschaft einen großen Aufschwung und führt zu allgemeinem Jubel, sofern die Leute nicht gerade weinen und dadurch den Meeresspiegel ansteigen lassen.
Natürlich konnten wir uns es nicht nehmen lassen, Chmuhl Pansen direkt am Flughafen um ein paar Worte zu bitten – und die hatte er: „Brot. Kartoffelbrei. Gewaschen. Subkutan. Soziosedimentär. Wem. Dezibel. Kläranlagennotstand. Bimmelbahn. Titten. Fritten. Desoxyribonukleinsäure. Prolet. Hörnchen. Achimplantate. Und, ganz wichtig: Nukular, das Wort heißt Nukular.“
Die unglaubliche Leistung der Mannschaft kommentierte er mit „Wir haben mehr oder weniger hart gekämpft und sogar mindestens ein Tor geschossen.“ – eine sehr bescheidene Darstellung der faszinierenden Leistung der Gurkentruppe.
Befragt, ob sich an der Mannschaftsaufstellung etwas ändern würde, kommentierte Trainer Pansen, dass einige Spieler schon im Vorfeld geäußert hätten, dass sie eigentlich schon vor Jahren aufhören wollten. Aber „wer vergisst, das Formular ordentlich auszufüllen, der wird halt zum Turnier geschleift“. Bis zur finalen Entscheidung über den Kader müssen jedoch noch einige Berater bezahlt werden. Pansen hierzu: „Die Mannschaft ist zwar vielfältig und geschlechtergemischt, aber mittlerweile auch ziemlich alt. Und irgendjemand hat immer schlechte Laune. Vielleicht sollten wir an der einen oder anderen Stelle jemanden mit grauenhaft guter Laune aufstellen, der die anderen so sauer macht, dass sie Tore schießen, um ihm keinen Backstein in sein Grinsen zu schmeißen. Ich hoffe, dass jemand für mich Spieler scoutet, denn ich bin dazu gerade zu beschäftigt und außerdem ja nicht einmal der Trainer.“
Abschließend teilte er mit uns noch seine unglaubliche Kenntnis zu diesem faszinierenden Ballsport: „Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel“, ehe er zur feierlichen Begrüßung im Schloss ging mit den Worten „Mein Lieblingswort im Fußball ist übrigens ‚Ball‘. Das ist ne runde Sache.“. Natürlich konnte er entsprechend einem alten pottyländischen Brauch erst los, nachdem er eine rituelle Bierdusche erhalten hatte.
Ehrenersatzspieler Lord Reis äußerte sich noch wie folgt: „Es war eine wunderbare Erfahrung, der mikronationalen Welt wieder zu zeigen, wie man Fußball spielt, Sachen in Handys brüllt, Pizza bestellt und in Kameras winkt. All diese altvertrauen pottyländischen Bräuche sind über die Jahre, in denen wir uns nach außen hin wenig gezeigt haben, etwas in Vergessenheit geraten. Wir zeigen der Welt gerade wieder: Wir sind da, wir sind wer und wir sind gut! Ich rechne damit, dass uns die WM viele Kontakte einbringen wird – da gibt es ja einigen Stoff für neue NEWS-Artikel… Oder kurz: Hulle hulle!“
Letztes WM-Spiel für Pottyland am Samstag / Rücktritt von Lord Reis
Lord Reis - kennt sich mit Bällen aus
Seyffenstein [gn]
Durch eine sehr kämpferische Leistung gegen das Team aus Eldeyja - dem "Feuerland" - schaffte es die pottyländische Mannschaft ungeachtet der sechs Gegentore, durch einen Treffer von Bernhard "Presslufthammer" Meier ein Tor zu erzielen, das es ihnen ermöglicht, am kommenden Samstag, den 10.8., ein letztes WM-Spiel gegen Soleado zu bestreiten. Wir gratulieren unserer Mannschaft zu diesem Erfolg, der komplett verdient war.
Einen Wehmutstropfen brachte das Halbfinale jedoch mit sich: Lord Reis, der Torschütze zum spielentscheidenden 7:1 im Viertelfinalspiel gegen Glenverness, verkündete seinen Rücktritt als aktiver Nationalspieler. Damit beendet er seine 15minütige Karriere mit einer 100%igen Ausbeute je 15 Minuten WM-Spielzeit - einem Rekord, den kaum ein Spieler je wird brechen können.
Lord Reis begründete seinen Rücktritt damit, dass er sich schwer verletzt habe und einer aktiven Fußballerkarriere nicht weiter nachgehen könne. Zudem habe er seine bestmögliche Leistung schon gebracht und fürchte, als aktiver Spieler jungen Talenten den Platz wegzunehmen und an vergangene Erfolge nicht anknüpfen zu können.
Ob sein Fehlen mit ursächlich dafür war, dass die Gurkentruppe rund um die Bärte es nicht schaffte, mehr als ein Tor zu erzielen, kann man nicht mit Gewissheit sagen. Generell glänzte der Lord mit Abwesenheit. Außerdem ließ sich Virginia Marinia unheimlich schnell aus dem Spiel auswechseln - mit einer "Verletzung", die der brillianten Torfrau eigentlich keine Probleme machen dürfte.
Die pottyländische Mannschaft (auch bekannt als "Wer sind denn die komischen Leute da auf dem Rasen?") wird einen ehrenhaften Empfang erhalten, wenn sie von der ersten WM seit langem zurückkehrt. Trainer und Teamchefs müssen sich jedoch fragen, ob die Mannschaft nicht allmählich etwas verjüngt werden sollte.
Keine Pizza für Pottyland
Potopia/Seyffenstein [gn] Was für eine WM, wir kommen mit der Berichterstattung kaum hinterher!
Nach dem Auftakt-Remis gegen Fuchsen musste unsere gemischte Elf im zweiten Spiel gegen Melba ran. Das Team aus Melba bezwang im ersten Spiel die Truppe aus Naulakha mit 4:3 und war erwartungsgemäß ein harter Gegner. Zudem fand das Spiel am 40. Geburtstag von Cheftrainer Chmuhl Pansen statt, was dazu führte, dass niemand in der Mannschaft wirklich nüchtern war. Zwar stolperte Stumveteran Bernhard "Presslufthammer" Meier sehr früh den Ball irgendwie ins gegnerische Tor zum 1:0, doch machte sich sehr schnell Katerstimmung breit, die dem gegnerischen Sturm wenig entgegenzusetzen hatte. Mit einer 1:4-Niederlage waren die Chancen, weiterzukommen, mehr als schlecht. Pottyland war mit nur einem Punkt Gruppenletzter - punktgleich mit Naulakha, die gegen Fuchsen 3:3 unentschieden spielten. Melba war mit 6 Punkten aus 2 Siegen schon sicher im Viertelfinale.
Unsere Elf war also auf Schützenhilfe aus Melba angewiesen - und auf ihr eigenes Können. Das letzte Spiel der Gruppe C war also schon so etwas wie ein "kleines Endspiel". Entsprechend angespannt wirkte das Team bei der Pressekonferenz vor dem Spiel, so dass selbst der eigentlich sehr wortgewandte Pansen die anwesenden Pressevertreter mit einem kurz gehaltenen
"Blablabla, wir werden unser Bestes geben.
Blablabla, sportlich bleiben.
Blablabla, tolle Gelegenheit.
Blablabla, schöne Brüste.
Blablabla, eine Ehre, blablabla, Hutzlipochtli, blablabla gewinnen." abwimmelte.
Doch von dieser Anspannung war im Spiel gegen Naulakha nichts mehr zu sehen. Die erste Hälfte wurde klar vom pottyländischen Team dominiert, das ohne die extremst PMS-belastete Virginia Marinia auflief. So stand es nach Treffern von Presslufthammer Bernhard Meier, Hein Bart und Andreas Lopodski zur Pause 3:0 für die Gurkentruppe, auch bekannt als "Wer sind denn die komischen Leute da auf dem Rasen?". Zeitgleich führte Melba die Mannschaft aus Fuchsen regelrecht vor, was unser Team noch einmal zusätzlich motivierte.
Die zweite Halbzeit hatte jedoch zunächst eine Dominanz aus Naulakha hervorgebracht, die durch zwei Treffer (48., 62. Minute) die Führung auf ein 3:2 verkürzten. Pansens Motiviationsrufe, Lordis Fangesänge und die Aussicht auf eine Menge wildgurkenfreies Wildgurkenbier brachten jedoch einen fulminanten Endspurt vor, in dem Igor Vladimir (72. Minute) und Hein Bart (80. Minute) den Sack zum 5:2 dicht machten.
Da Melba gleichzeitig Fuchsen mit 8:2 deklassierte, war damit der Weg ins Viertelfinale geebnet. Der Gegner hier hieß Glenverness - Gruppenerster der Gruppe D mit 7 Punkten.
Die Gurkentruppe ging als absoluter Underdog in die K.O.-Runde. Doch Glenverness rechnete nicht mit der grandiosen Motivation der ältesten geschlechtergemischten Truppe der ganzen WM. Schon direkt nach dem Anstoß netzte Hein Bart zum 1:0 ein. Sein Bruder Jan Bart schoß kurz darauf das 2:0. In dem darauf folgenden frenetischen Jubel geht der Wiederanpfiff fast unter (auch wegen der Auswechslung Virginia Marinias, die irgendwie zickig ist in dieser WM). Glenverness verkürzte durch Wallace zum 2:1, stachelte damit jedoch die pottyländischen Spieler und Fans nur weiter an: Claas Bart, 38. Minute, 3:1 für Pottyland. Wie es ein alter pottyländischer Brauch ist, wenn drei Tore in einer Halbzeit durch Menschen mit dem Nachnamen "Bart" geschossen werden, setzten sich Fans, Trainerbank und Zuschauer daheim falsche Bärte auf und sangen den alten "Bart-Song" über Jan, Claas, Hein und Pitt.
Kurz vor der Pause erhöhte Igor Vladimir noch einmal auf 4:1. Allerdings gab es keine Pizza, was als größter Skandal der WM-Geschichte eingehen könnte. Keine Pizza für Pottyland in der Halbzeit! So wütend habe ich Valerie Fallera noch nie erlebt. Sie stürmte noch vor allen anderen pünktlich zum Wiederanpfiff auf das Spielfeld, wohingegen Lord Reis zunächst in aller Ruhe sein Bier austrank und wenig später gemütlich auf die Bank schlenderte.
Das Teamchef-Gespann um Pansen, Tortenhuber und Reis schien wild zu diskutieren - offenbar war nicht klar, wie eine Einwechslung vonstatten geht. Dabei wurde durch den Sportkommentar Dionysius Buddenbergs darauf hingewiesen, dass Pottyland im internationalen Vorwahlranking auf 8.147 Punkte erhöhen konnte, während Glenverness bei 2.311 Punkten stand. Außerdem wurde Igor Vladimir gegen Anne Fresse ausgewechselt und Lord Reis begann tatsächlich, sich warm zu machen.
In den 10 Minuten, die Chmuhl Pansen benötigte, um ihm die Regeln zu erklären, schoss Presslufthammer Bernhard Meier das 5:1 und Andreas Lopodski wütete darüber, dass er nun das Spielfeld für Reis' erstes WM-Spiel überhaupt verlassen musste.
Große Aufregung herrschte in den Minuten nach dem Tor: Ein weiblicher Flitzer lief auf das Spielfeld, Reis ihr hinterher, wobei er Lopodski abklatschte - offenbar wurde das als Auswechslung gesehen. Die Ereignisse überschlugen sich - die Flitzerin war plötzlich weg, Reis und Pansen diskutieren über irgendwelche Turbinen oder so etwas und Valerie Fallera nutzte die Aufregung, um in der 89. Minute das 6:1 zu erzielen.
Das Spiel war natürlich längst gegessen, dennoch schien es so, als würde Pansen es bereuen, den fußballunerfahrenen Reis eingewechselt zu haben. Es machte den Anschein, als wollten ihm alle Spieler - sowohl die Gegner, als auch die Mitspieler - den Ball abnehmen. Also rannte der frühere Außenlordmotor vor allen weg, mitten zu auf das Tor von Glenverness und - erzielte tatsächlich das 7:1! Damit setzte er den Schlusspunkt unter eine fabelhafte Partie der Gurkentruppe.
Im Halbfinale am 07.08.2019 im 20 Uhr in der Austerlitzarena trifft unsere Mannschaft auf das Team aus Eldeyja, das bisher herausragende Leistungen zeigte und ein harter Brocken auf dem Weg zum Titel sein wird.
Remis zum WM-Auftakt
Nordhanar/Seifenstein (gn) Ein furioses Auftaktspiel lieferten sich die pottyländische Altherren- und -damenmann- bzw. -frauschaft gegen den Underdog aus Fuchsen.
Nach einer torlosen ersten Hälfte, in der Torfrau Virginia Marinia verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, schaffte die Mannschaft unter Teamchef Chmuhl Pansen kurz nach dem Seitenwechsel ein "bärtiges" Führungstor, das als eine Gemeinschaftsproduktion aller Bärte gelten kann: Spielaufbau von Pitt Bart über Hein Bart zu Claas, der so hervorragend für Hein vorlegt, dass er nur noch einschieben muss.
Doch ein unnötiges Foul von Franz Badklopfer, das ihm eine gelbe Karte einbrachte, führte mit dem darauffolgenden Freistoß zum 1:1 und einer allgemeinen Demotivation und Defensivstrategie.
In der Schlussphase gab Fuchsen noch einmal richtig Gas und setzte Die Gurkentruppe durch Eckbälle unter Druck. Pitt Bart zeigte sich hier in Höchstform und konnte diverse Male klären, ehe der Schiedsrichter das Spiel abpfiff.
Nach dem Remis ist es wichtig, in den Folgespielen Punkte einzufahren und das Weiterkommen zu sichern.
Fußball WM 2019 - Pottyland als potentieller Weltmeister gehandelt
Nordhanar [kpdn] Es ist wieder soweit: Die mikronationale Fußballweltmeisterschaft in Nordhanar steht in den Startlöchern, und wie immer darf Pottyland bei solch einem sportlichen Großereignis nicht fehlen (auch wenn es das manchmal tut). Die etwas in die Jahre gekommene Gurkentruppe um den Kapitän Bernd "Presslufthammer" Meier ist noch keineswegs an seine sportlichen Grenzen gestoßen und will es nochmal wissen. Als Teamchef (also die Person, die den ganzen Papierkram erledigt und den Mannschaftsbus nüchtern fahren muss) fungiert Chmuhl Pansen.
"Ich habe keine Ahnung." sagte Pansen auf die Frage, wie er dazu gekommen ist, vom Verband zum Teamchef ernannt zu werden. "eben hab ich noch friedlich im Bett gelegen, und dann hat man mich morgens früh um 13 Uhr - quasi mitten in der Nacht - aus meiner Wohnung gezerrt und mich mit verbundenen Augen in ein Auto gesetzt. An sich ein ganz normaler Donnerstag. Bis ich dann auf einmal vor mindestens 11 Personen stand, die gesagt haben, dass ich sie zur WM fahre soll. Da wurde ich schon etwas stutzig", so der wenig-qualifizierte Teamchef im Interview.
Als Trainer ist der Oberste Hirte schon fest eingeplant. Auch er weiss noch nichts von seinem Glück. Dem einzigen, dem man schon vor Monaten Bescheid sagte, ist der neue Co-Trainer: Hiroschi Tortenhuber. Bei einem spontan anberaumten Telefoninterview sagte er dazu nur "Ich hab vergessen meine Post zu öffnen. Aber danke für den neuen Katalog. Moment, wer spricht da nochmal?" in dem Moment wurde die Verbindung unterbrochen, da wir aufgelegt haben.
Die Reaktionen in Pottyland auf die bevorstehende WM fielen äußert postiv aus: "Es gibt zur Zeit ja nur Schund im Fernsehen. Was soll man da auch anderes gucken, außer ein paar mittelmässig begabten Menschen, die wie Irre hinter einem Ball her laufen." so der Medienkritiker Karl Ritiker, der sich zur Zeit offensichtlich nicht um eine Gehaltserhöhung bemüht.
"Ich denke, die haben das Zeug zum Weltmeister!" sagte ein anonymer Anrufer, der so klang wie Chmuhl Pansen mit verstellter Stimme. Ansonsten haben wir niemanden weiter befragt, da diese Aussagen repräsentativ genug sind. Außerdem war bald Mittagspause.
Und ja, Jan und Hein und Claas und Pitt Bart fahren auch wieder mit. Die haben nämlich Bärte.
Auch ein Pottyländisches Schiedsrichterteam wird dieses mal bei der WM pfeiffen. Der Verband schickt die durchaus Unparteiischen, Adalbert "Hassel" Hoffmeister, Tom Assist und Bratislav Wurst nach Nordhanar.
Wir halten Sie auf dem Laufenden. Oder sagen zumindest mal Bescheid, wenn Pottyland zum wiederholten Mal den Pokal des WM Gewinners in der Hand hält.
lgb
Relaunch des IOF Systems
Potopia [kpdn] Die Internationale Organisation für Flugverkehr hat mit der Veröffentlichungen des IOF Systems 2.0 einen wichtigen Schritt unternommen, um den mikronationalen Flugverkehr anzukurbeln.
Zum 10. Jahrestag der Gründung der IOF verkündet Interims Direktor König Potty (Pottyland) die lange überfällige Überarbeitung des Systems, welches zuletzt 2011 ein Update erfahren hat.
Einige der auffälligsten Verbesserungen ist das moderne Design, welches sich auch auf mobilen Endgeräten benutzten lässt.
Aber auch technisch hat die IOF nun deutlich mehr zu bieten: Airlines können nun endlich ihre Flugzeugflotten verwalten. Aber auch die Erstellung und Bearbeitung von Flugplänen verläuft nun wesentlich komfortabler, da viele Eingaben vom System automatisiert wurden.
Interessierte Airlines, Flughafenbetreiber und Flugzeughersteller können sich ab sofort wieder im IOF Controlcenter registrieren.
Noch ist jedoch unklar, wie es mit der IOF als Organisation weiter geht. Daher hat König Potty im Intermikronationalen Conference Center (ICC) eine entsprechende Diskussion angeregt.
ie
Erfolge beim Leichtathletik Meeting in Pottyland

Potopia [kpdn] - Dieses Jahr gab es erstmals in Meeting der Leichtathletik Liga in Pottyland. Das Ereignis, dass von Jose Diaz aus Montana 2013 ins Leben gerufen wurde, lockte viele Zuschauer ins William-Lichter-Gedächtnis-Stadion und vor die Fernsehgeräte. Moderiert wurde die Veranstaltung vom bekannten Pottyländer B-Promi und Tausendsassa Chmuhl Pansen.
Leider waren die meisten Athleten verhindert, so, dass an den zwei angesetzten Wettkampftagen unter den Athleten eine recht familiäre Atmosphäre herrschte.
Beim fulminaten Auftakt, gewann beim Diskuswerfen der im Vorfeld als Favorit gehandelte König Idris I. aus dem Königreich Kush mit einem spektakulären Wurf über 72 Meter die Goldmedaille.

Gewann 1x Gold und 2x Silber: Valerie Bannister
Danach konnte im Stabhochsprung die Lokalmatadorin Valerie Bannister mit 5,70 Metern zwar keinen neuen Rekord aufstellen, gewann dennoch Gold.
Das Kugelstoßen am Donnerstag Abend wurde von Mario Steiner aus der Bundesrepublik Illyria (22,7 Meter) gewonnen, dicht gefolgt vom bärtigen Bartträger Idirs I. (22,4), der sich seine zweite Medaille sicherte.
Am letzten Wettkampftag konnte der ehemalige Fussballnationaltrainer Montanas und Gründervater der Leichtathletik Liga, Jose Diaz, den ersten Platz im Weitsprung, mit 8,72 Metern vor Valerie Bannister mit 8,29 Metern sichern. Abgeschlagen auf Platz drei landete Chun Dao aus Bananaworld, der offensichtlich Probleme hatte, einen regelkonformen Sprung durchzuführen. Erst sein letzter Versuch wurde mit einer Weite von 6,48 Metern als gültig gewertet.
Beim Prestigeträchtigen 100-Meter-Lauf konnte Jose Diaz mit einer Zeit von nur 9,98 Sekunden erneut Valerie Bannister (10 Sekunden) auf den zweiten Platz verweisen. Ein sichtlich verwirrt dreinblickender Chun Dao schaffte es dennoch mit passablen 10,24 Sekunden auf den dritten Podestplatz.
Am Rande der Verantworten sorgte Valerie Bannister für Dauererktionen und feuchte Schlüpfer, weswegen die Kamprichter beschlossen haben, einen obligatorischen Höschencheck einzuführen.
Trotz kleinem Teilnehmerfeld kam im Stadion eine gute Stimmung auf, und das Meeting kann als voller Erfolg für Teilnehmer, Organisatoren und Zuschauer gewertet Werten. König Potty, der schon die Eröffnungsansprache hielt, bedankte sich bei der Medaille zeremonie zum Schluss bei allen und freut sich schon auf das Meeting im nächsten Jahr. Die KPD-News Redaktion freut sich auf weitere Champagnerduschen mit der pottyländsischen Medallienträgerin. lgb
Deeskalation zwischen Attraverdo und Dionysos in Pottyland
Potopia [kpdn] - Zwischen Attraverdo und Dionysos herscht ein Zwist. Auslöser ist die Verwegerung der Einreise der Atraverdischen Botschafterin Spockos nach Dionysos. Sowohl die Atraverdische Premierministerin, die Kanzlerin als auch die Außenministerin wurden die Einreise verweigert, als diese eine Protestnote überberingen wollten. Lediglich einen Briefträger aus Atraverdo gestatte man mit einer Protestnote Dionysos zu betreten.
Der Dionische Kanzler bot Verhandlungen auf Neutralen Boden an. Pottyland erklärte sich dazu bereit, diesen zu Verfügung zu stellen. In absehbarer Zeit soll hier die Friedenspfeife* geraucht werden. Doch der Konflikt zwischen Richard von Rüdenberg (Dionysos) und Presidentin Victoria Rutelli (Atraverdo) scheint sich derzeit nicht Rauch aufzulösen. lgb
* Das Kraut der Friedenspfeife setzt sich zusammen aus Bisongras (Nahuatl), Salbei (Nahuatl), Tabak (Nahuatl), Bärentrauben (Nahuatl), Hartriegel (Nahuatl), Sumach (Nahuatl), Pfeilwurz (Chibcha), Lorbeer (Lagemo), Hainbuche (Nahuatl), Spindelstrauch (Nahuatl), Heidelbeeren (Nahuatl), Stechapfel (Nahuatl), Zuckerbirke (Nahuatl), Kirschen (Lagemo), Mais (Nahuatl), Königskerzen (Lagemo) und Marihuana (Nahuatl)
TV Kritik: “LYRIK! Mit Lord Reis”

TV-Kritiker
Karl Ritiker
Ich werde ja oft gefragt: “Karl, was schaust du eigentlich im Fernsehen”. Darauf antworte Ich meistens nur “Gar nichts, da läuft ohnehin nur Mist”. Trotzdem habe Ich eine TV Zeitschrift abonniert. Nicht wegen des Programms, sondern wegen der interessanten Artikel. In dieser Zeitschrift wurde ich auf eine neue Sendung aufmerksam gemacht “LYRIK! Mit Lord Reis”. So habe ich mir Gestern Abend einen Fernseher gekauft um zu sehen, was Lord Reis seinem Publikum an Kulturkost auftischt.
Es war grauenhaft. Grauenhaft schön. Ich musste fast die ganze Zeit über weinen, da mich die Gedichte (allesamt in Pöter-Form) zutiefst berührt haben. Schon das erste Gedicht “Die Innenstadt und das Meer” war bewegend. Der Satz “Mehr Schwein für weniger Geld” hätte so auch von König Potty stammen können. Ich habe mich beim lauschen schon selber königlich gefühlt. Als mir die Pöter-typische Phrase “DU BIST GEMEINT!” entgegen geschmettert wurde, habe ich mich selber wie die, im Gedicht angesprochene, Laufmasche gefühlt. Ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige an diesem Abend war, der hier seine erste Träne verdrückt hat.
Beim zweiten Gedicht “Stichstraßen” war ich gelinde gesagt enttäuscht. Der Abend fing so schön an, und dann dies. Kein Hund, kein Brot, nichts ist gewaschen, oder wahrscheinlich. Außerdem hat der Inhalt keinerlei Sinn ergeben. Für andere Pöter-Lyriker wäre hier ihre Karriere zu Ende gewesen. Möglicherweise war dies auch das Gefühl, welches Lord Reis hervorrufen wollte. Ich habe es jedenfalls als Nonsens abgetan, und gehofft, dass vielleicht ein Pöter mit Brot und/oder Kartoffelsalat folgt, um an den starken Anfang anzuknüpfen.
Und der Pöter kam. Mit einer Wucht, wie eine Backpfeiffe mit Kettenhanschuhen wurde mir “Poem an Kartoffelsalat” um die Ohren gehauen. Zu recht wird er als eines von Lord Reis’ persönlichsten Werken angesehen. Beim letzten Satz “Müllsammler auf weiter Flur...” angekommen, musste ich eine weitere Packung Taschentücher anbrechen. So schlecht war mir vor Mitgefühl geworden. Ich denke nicht, dass ein anderes Gedicht deutlicher die Tragik eines solch einschneidenden Erlebnis im Leben des Lord’s wiederspiegeln könnte. Nicht annähernd.
Als nächstes folgte eine erheiternde Auflockerung: “Traditionelle Gesellschaft”, ein geschickt platzierter Polit-Poter mit satirischen Elementen. Ich glaube nicht, dass ich an diesem Tag mehr gelacht habe.
Zum Schluss folgte ein Pöter-Experiment par excellence. König Potty hatte vor die Sendung die Begriffe "Kautschuk", "Büstenhalter", "Origami-Affen" und "Mist" vorgeben. Aus diesen musste Lord Reis einen Pöter zusammenspinnen. Für manche eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Doch nicht für den, zureicht als Pöter-Konifere bezeichneten Lyirk-Lord.
Die “Ode an den Feuermelder” war überraschend ergreifend. Die vorgegeben Worte waren raffiniert platziert und verfehlten ihre Wirkung nicht. Die nächste Packung Taschentücher musste dran glauben. Die letzten beiden Zeilen “Keine Schokolade-Nuss für den König / Mist.” lockerten die Stimmung zwar deutlich auf, regten aber auch zum Nachdenken an. Vor allem, weil das vorgegebene “Mist” das letzte Wort des Pöters war und ein Satzendzeichen auch den Pöter beendete. Das hat mich schlichtweg umgehauen.
Alles in allem ein gelungener Abend. Besser wäre es vielleicht noch gewesen, wenn Lord Reis ein oder zwei Gäste einladen würde, um die Stimming ein wenig aufzulockern.
So oder so werde ich trotzdem beim nächsten mal wieder einschalten. So geflasht war ich seit der Uni nicht mehr.
Prädikat: Besonders Wertvoll - wie ein kleines Steak.